Wissen und Kompetenzen für Nachhaltigkeit durch partnerschaftliche Forschung und Bildung

Die Pandemie macht es überdeutlich: Die grössten Bedrohungen unserer Zeit wirken über nationale Grenzen hinweg, sind miteinander verflochten und lassen sich nur durch gemeinsames, wissensbasiertes Handeln bewältigen. Partnerschaftliche universitäre Forschung und Lehre spielen dabei eine entscheidende Rolle. Das CDE und seine langjährigen Partner*innen haben wirkungsvolle, transformative Ansätze entwickelt, um aktuelle Nachhaltigkeitskrisen anzugehen und die nächste Generation von «Change Agents» auszubilden. Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus der Erfahrung des CDE.

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Kernbotschaften

  • Die Bewältigung aktueller Bedrohungen wie Klimawandel, Artensterben, Epidemien und Ungleichheiten erfordert ein noch nie da gewesenes Mass an Zusammenarbeit und Wissensaustausch.
  • Hochschulbildung und Forschung für nachhaltige Entwicklung sind ideale Mittel, um Menschen im Hinblick auf ein gemeinsames Ziel zusammenzubringen. Sie fördern die dringend notwendige Zusammenarbeit zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und Berufen, Staat, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft, sozialen Schichten, Ländern und Regionen.
  • Das CDE hat mit der Entwicklung seines transformativen Ansatzes zur Bewältigung globaler Herausforderungen Pionierarbeit geleistet. Der Schwerpunkt liegt auf Nord-Süd-Partnerschaften, Transdisziplinarität, Koproduktion von Wissen und der Ausbildung von «Change Agents» – der nächsten Generation von Führungskräften, Expert*innen, Brückenbauer*innen und engagierten Mitgliedern der Zivilgesellschaft.
  • Reiche Länder und Förderorganisationen sollten mehr in langfristige, partnerschaftliche Nachhaltigkeitsforschung und -bildung investieren, veröffentlichtes Wissen für alle zugänglich machen und den Aufbau von Forschungs- und Bildungszentren in einkommensschwachen Ländern unterstützen.

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Kategorien

  • Nachwuchsförderung
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